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Fachhochschule Gelsenkirchen bietet Studierenden Japanisch

Dienstag, 22. März 2011

Neben den Weltsprachen Englisch, Französisch und Spanisch sowie Kursen in Niederländisch, Portugiesisch und Chinesisch erweitert erstmalig ein Angebot für Japanisch den Sprachkreis der Studierenden bis zur Datumsgrenze.

japanisch

Said Omar Rogh (4.v.l.), Meike Woodcock (5.v.l.), Julian Glaras (3.v.r.) und Timo Riedel (2.v.r.) von der Fachhochschule Gelsenkirchen büffeln in einem Sonderkurs während der Semesterferien Japanisch. Die Fachhochschule Gelsenkirchen bietet ihren Studierenden damit zum ersten Mal die Möglichkeit, die Sprache des "Landes der aufgehenden Sonne" zu lernen. Das Angebot beruht auf einer Zusammenarbeit zwischen Dr. Petra Iking (r.), der Leiterin des Sprachenzentrums der Westfälischen Hochschule, und Dr. Jochen Pleines (3.v.l.), Leiter des Landesspracheninstituts (LSI) in der Ruhr-Universität. Unterrichtet werden sie von der Gastdozentin Yu Omori (l.) von der Waseda-Universität in Tokio und Dr. Monika Unkel (2.v.l.), Institutsleiterin des LSI-Japonicums. Foto: FHG/MV, Abdruck honorarfrei

Gelsenkirchen. Japanisch kann ab sofort auf dem Lehrplan der Studierenden der Fachhochschule Gelsenkirchen stehen. Eine Kooperation mit dem Landesspracheninstitut in der Ruhr-Universität Bochum, die auch schon Chinesisch-Kurse möglich macht, erweitert das Sprachangebot des Sprachenzentrums der Hochschule um die siebte Fremdsprache. Während das hochschuleigene Sprachangebot in Englisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch und Portugiesisch auch die jeweiligen Fachsprachen der Studienfächer berücksichtigt, wird Japanisch zunächst als allgemeiner Anfängerkurs angeboten. Mit diesem Pilotprojekt ist die Hochschule die erste in Nordrhein-Westfalen, die Japanisch gemeinsam mit dem Landesspracheninstitut an der Ruhr-Universität Bochum im Rahmen des Wahlstudiums anbietet. Da der angebotene Intensivkurs in der vorlesungsfreien Zeit stattfindet, ist es sogar für Studierende kooperativer Studiengänge möglich, daran teilzunehmen. Auch wenn keine Vorkenntnisse erforderlich sind, ist das Tempo von Anfang an hoch. Bereits vor der ersten Stunde lernen die vier Pionierstudierenden, die alle aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften von der Westfälischen Hochschule kommen, mit einem Selbstlernkurs die beiden japanischen Silbenschriften. Der folgende dreiwöchige Kurs von jeweils Montag bis Samstag will und wird den Teilnehmern rund die Hälfte der japanischen Basisgrammatik erschließen und ihnen einen Wortschatz von etwa 1600 Vokabeln abverlangen. Dabei setzt das Spracheninstitut auf eine Verbindung verschiedener Unterrichtsformen: Einzelberatung gehört dazu genauso wie Partnerarbeit, Gruppenarbeit und Rollenspiele. Im Vordergrund stehen möglichst lebensnahe, praktisch einsetzbare Kenntnisse. Dr. Petra Iking, Leiterin des Sprachenzentrums der Westfälischen Hochschule, ist vom Wert dieses neuen Kursangebots überzeugt: "Sprachkenntnisse öffnen Türen. Mit Japanisch erleichtern wir es unseren Studierenden, Studienphasen oder Praxisphasen in Japan zu machen und so ihren Ausbildungshorizont zu internationalisieren. Ohne Grundkenntnisse in der Landessprache wäre das viel schwieriger."

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:
Dr. Petra Iking, Leiterin des Sprachenzentrums an der Westfälischen Hochschule